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Neutraubling aus der Vogelperspektive

Wetter macht’s dem Haid Park schwer

20.08.2018 Der heiße Sommer macht den Pflanzen zu schaffen

Bekanntlich sind 50 % der Flächen als grüne Ausgleichsflächen für bebaute Gebiete ausgelegt. Deshalb sind auch die Wege wasserdurchlässig mit Kies angelegt (was nebenbei die „Schnellradler“ bremst) und keine bebauten Spielflächen vorhanden. Leider kommt in den letzten Wochen viel zu wenig Regenwasser für die Pflanzen und so mancher Bürger fragt sich, warum der Park jetzt so aussieht. Unkraut, ja, das bleibt gewollt weitgehend stehen, um ein zu starkes Austrocknen des Bodens und dessen Erosion zu vermeiden. Für Insekten und Vögel hat auch dieser Bewuchs einen Wert. Die Unterscheidung „Unkraut“ macht nur der Mensch. Es ist unvermeidbar, dass einige Pflanzen die Hitze nicht überleben. Die ersten beiden Jahre ist für die Pflege und notfalls Ersatz der Pflanzen die beauftragte Gartenfirma zuständig. Hier wird nicht die Stadtkasse belastet, wie besorgte Bürger nachfragten.

Die Gebäude u.a. mit WC-Anlagen aus Cortenstahl (er hat eine rostige Außenansicht ohne durchzurosten) werden mit zunehmendem Bewuchs nahezu verschluckt und nicht wie Hütten oder Häuschen wahrgenommen. Ein weiterer Vorteil des Cortenstahls: Er ist relativ Vandalen sicher. Übrigens wird die barrierefreie WC-Anlage im Servicegebäude an der Ecke Haidauer Straße und Pirkacher Breite bald geöffnet. Auch an einer Parkordnung wird derzeit gearbeitet.

Viele können es kaum erwarten, einen „richtigen“ Park zu sehen. Angesichts des immer deutlicheren Klimawandels wird die Schaffung eines solchen immer wichtiger. Auch, wenn wohl erst die nächste Generation einen „richtigen“ Park sieht.


Kategorien: Rathaus

Blick auf den Haid Park an der Haidauer Straße