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Kind in Not – Wie können Eltern helfen?

20.02.2019 Diese Frage wurde jüngst bei einem Kompaktkurs „Kindernotfälle“ im Familienstützpunkt Neutraubling“ durch Tobias Götz vom BRK Regensburg beantwortet.

Die interessierten Teilnehmer lernten, wie man bei den häufigsten Kindernotfällen reagiert und wie viele davon auch verhindert werden können.

Zuerst wurde lebhaft und kompakt die Theorie vermittelt. In der letzten Stunde konnte praktisch geübt werden. Stürze, Verschlucken von Gegenständen, Verbrühungen, Verbrennungen, Vergiftungen, Verätzungen und Herz-Lungen-Wiederbelebung waren die Hauptbestandteile des Kurses.

Wie kann das Ertrinken von Kindern verhindert werden? Dazu gibt es eigentlich nur zwei Regeln, an die sich die Eltern halten müssen. Kinder dürfen nie unbeaufsichtigt im Wasser und in Wassernähe spielen, auch wenn sie bereits schwimmen können. Außerdem müssen alle Wasserstellen (Teich, Regentonne etc.) im Garten abgesichert werden, so dass kein Kind alleine dorthin gelangt.

Nach dem Theorieteil hatten die Teilnehmer die Möglichkeit die wiederbelebenden Sofortmaßnahmen an einer Kinder- und Babypuppe ausprobieren. Ebenfalls wurde aufgezeigt, wie wichtig es ist, bei einem Atemstillstand und den damit verbundenen Kreislaufstillstand sofort zu reagieren. Nach 3 Minuten Kreislaufstillstand können erste Schäden am Gehirn entstehen, nach 5 Minuten kann man mit schweren Schäden am Gehirn rechnen, nach 8 Minuten kann der Hirntod eintreten und erst nach ca. 12 Minuten kommen in Deutschland die Rettungskräfte an.

 

Nicht vergessen:

Die europaweite Notrufnummer ist die 112!            

UND

Schnelle Hilfe kann Leben retten!

Daher lohnt es sich immer wieder seine Kenntnisse aufzufrischen und einen Erste-Hilfe-Kurs mitzumachen!

 

Kategorien: Kinder und Jugendliche, Rathaus