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Willkommen in Neutraubling
Neutraubling aus der Vogelperspektive

Aus der letzten Stadtratssitzung vom 29.10.2019

05.11.2019 Folgende Themen wurden behandelt:


Aus Netto-Getränkemarkt werden Wohnungen

Auf dem Grundstück des ehemaligen Netto-Getränkemarktes an der Kreuzung Bayerwald-/Neudeker-/Aussiger-/Kepler Straße plant die Dawonia Management GmbH aus München (vormals GBW) den Neubau eines Mietwohngebäudes mit Tiefgarage und begrünter Freifläche. Der Baukörper mit einer sogenannten „L-Form“ (lange Seite längs der Keplerstraße, kurze Seite längs der Bayerwaldstraße) soll vier Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss sowie ein begrüntes Flachdach beinhalten. Höhenmäßig passt sich das Gebäude dem der gegenüberliegenden Sparkasse sowie dem südlich benachbarten Wohnblock an. Im Innenhof ist eine großzügige Grünfläche zur Nutzung für die Anwohner geplant. Angedacht sind insgesamt 35 Wohneinheiten, welche in unterschiedlicher Anzahl 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen mit gehobenem Standard (z.B. Aufzug, Parkettboden, etc.) vorgesehen. Einen Großteil der Stellplätze wird eine Tiefgarage beherbergen, die restlichen werden oberirdisch angesiedelt. Derzeit läuft das notwendige Bauleitplanverfahren aufgrund der künftigen Wohnnutzung. Ein detaillierter Bauantrag soll im zweiten Quartal 2020 eingereicht werden, worauf dann im dritten Quartal voraussichtlich mit dem Bau begonnen werden könnte. Mit der Fertigstellung und Bezug der neuen Anlage ist in 2023 zu rechnen. Über Mietpreise kann derzeit noch keine Auskunft gegeben werden, da dies von mehreren Faktoren abhängt und sich soweit im Voraus nicht planen lässt. Die Dawonia gibt allerdings an, sich an dem örtlichen Mietspiegel zu orientieren. Bürgermeister und Gremium zeigten sich durchwegs erfreut von der geplanten Nachverdichtung im Ortskern. Betont wurde aus dem Gremium hierbei, dass aber vor allem der Wunsch nach bezahlbarem Wohnraum sowie der Flächeneinplanung für einen durchgängigen Geh-/Radweg in Verlängerung der Pommernstraße bestehe.


Bebauungsplan „Kastanienallee“

Der Bebauungsplan für das Grundstück entlang der Haidauer Straße (gegenüber der Fa. Pelzer) hat das erforderliche Aufstellungsverfahren durchlaufen. Die Stellungnahmen wurden vom Stadtrat abgewogen. Der Satzungsbeschluss wird demnächst nach Abschluss des Erschließungsvertrags gefasst. Dann besteht Baurecht. Voraussichtlich wird im nächsten Frühjahr mit der Erschließung begonnen.


Parkhaus II für Krones kann kommen

Die VMAX Familienstiftung plant den Neubau eines weiteren Parkhauses in der Böhmerwaldstraße / Walhallastraße (St 2145). Der entsprechende Antrag auf Vorbescheid wurde bereits in einer früheren Stadtratssitzung behandelt und grundsätzlich befürwortet. Das geplante Parkhaus soll mit einer Fläche von ca. 33 m x 132,50 m errichtet werden und fasst 841 Stellplätze in Split-Level-Bauweise. Das Gebäude ist ca. 11 m bzw. 13 m hoch. Der Abstand vom Bauwerk zur Staatsstraße wurde ungefähr an die vorhandenen Bestandsbauten angepasst, sodass eine Flucht entsteht. Das Gebäude soll auch wie beim ersten Parkhaus, zum Teil mit Holz verkleidet werden. An der Westfassade (Ansicht von Walhallastraße) soll eine Wetterschutzfassade angebracht werden. Die genauere Planung wird im Rahmen eines Tekturantrags nachgereicht. Der Fuß- und Radweg wird entlang des Parkhauses weitergeführt. Derzeit sind auf dem Baugrundstück etwa 100 Stellplätze vorhanden. Die Stellplätze in der unteren Ebene (Ebene 1) sollen Besuchern zugeteilt werden (93 Parkplätze). Die übrigen Ebenen (2-9) werden ausschließlich von Mitarbeitern der Fa. Krones genutzt (748 Stellplätze). Der geplante Parkhausneubau trägt zur Verringerung der eingeschränkten Parkplatzsituation im Umgriff der Krones AG bei und sichert die erforderlichen Stellplatznachweise innerhalb des Betriebes. Der Stadtrat erteilte einstimmig grünes Licht. Das Gremium freut sich über die Investiton und hofft auf eine weitere Entzerrung des ruhenden Verkehrs.


Genehmigte Bauanträge

Beabsichtigt wird die Erweiterung des Wohn- und Geschäftshauses in der Waldkraiburger Straße. Die bestehenden Gebäude sind mit einer eingeschossigen Werkstatt verbunden, welche im Rahmen der Baumaßnahme durch einen zweigeschossigen Neubau ersetzt wird. Der südliche, dreistöckige Bestandsbau ist ein reines Bürogebäude, das nördliche Gebäude beinhaltet zwei Betriebsleiterwohnungen. Im Erdgeschoss des Neubaus sind Büroräume geplant, welche durch eine Verbindungstür mit dem südlichen Bestandsbau verbunden werden. Der Stadtrat erteilte hierzu mehrheitlich das gemeindliche Einvernehmen.


Viele Bombenfunde in Neutraubling

Bürgermeister Kiechle informierte das Gremium über eine große Zahl an Bombenfunden in Neutraubling. Insgesamt 35 „kleine“ 10-KG-Splitterbomben wurden an der Südumgehung in Neutraubling-Nord und entlang der Autobahn gesprengt. Eine 500-KG-Fliegerbombe in der Königsberger Straße, welche glücklicherweise schon gebrochen war, konnte erfolgreich entschärft werden. Der Bürgermeister betont, dass der beinhaltete Sprengstoff nicht nur im Hinblick auf eine mögliche Explosion eine Gefahr darstelle, sondern auch für den Boden hochgiftig sei. Es sei somit wieder viel Gefahrengut beseitigt. Er dankte den beteiligten Einsatzkräften, allen voran dem Sprengmeister, sowie der Polizei und den hinzugezogenen städtischen Angestellten für die gute Zusammenarbeit.


Kategorien: Rathaus