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Neutraubling aus der Vogelperspektive

Aus der letzten Stadtratssitzung vom 04.06.2019

07.06.2019 Folgende Themen wurden behandelt:


Freigabe der Entwurfsplanung für den Neubau des Hallenbades vertagt  

In der Stadtratssitzung vom 08.11.2018 wurden Einsparungsmöglichkeiten für den Neubau des Hallenbades diskutiert. Das Büro 4a Architekten hatte verschiedene Einsparmöglichkeiten geprüft und eine Liste mit drei Varianten erstellt, wobei der Stadtrat der Variante 1 mit einer Kostenersparnis von 1.964.392,50 € brutto grundsätzlich zugestimmt hat. Die fertige Entwurfsplanung, die die gewünschten Einsparungen berücksichtigt, wurde dem Stadtrat von den Planungsbüros 4a Architekten (Hallenbad) und Planstatt Senner (Außenanlagen) vorgestellt.

Die beschlossene Einsparungsvariante 1 beinhaltete den Entfall des Freizeitaußenbeckens (ca. 177,00 m²), den Entfall des Restaurantbereichs mit Küche (ca. 200,00 m²), die Reduzierung auf ein Dampfbad, den Entfall des Spitzenlastkessels und des Blockheizkraftwerks (stattdessen Wärmeeinspeisung durch Fernwärme) sowie den Entfall von Wasserattraktionen wie Massagedüsen, Sprudelsitz und Nackenduschen. Der Stadtrat entschied sich jedoch nachträglich dazu, den Restaurantbereich mit Küche nicht vollkommen entfallen zu lassen, sondern den Badegästen die Möglichkeit eines Bistrobesuches anzubieten. Bei dem Bistro handelt es sich um einen kleinen Küchenbereich mit entsprechenden Nebenräumen. Dadurch konnte jedoch unter anderem die zuvor errechnete Kostenersparnis von rund 2. Mio. Euro nicht mehr eingehalten werden. Dies entfachte im Gremium eine längere Diskussion. Es wurden Fragen an die Planer gestellt und über das für und wider der verschiedenen Einsparungen diskutiert.

Aufgrund der vielen offenen Fragen und Unstimmigkeiten innerhalb des Gremiums die Freigabe der Entwurfsplanung betreffend bot der Bürgermeister an, die Beschlussfassung zu vertagen und sich stattdessen nochmals intern zu beraten.


Anbindung des Stichs auf die Südumgehung Neutraubling abgelehnt

Die Gemeinde Obertraubling hat Probleme mit der Bundesstraße B15, die durch ihren Ort führt. Diese sollen durch eine Umfahrung gelöst werden, die nur funktioniert, wenn ein Teil des zu erwartenden Verkehrs (mind. 12.000 Fahrzeuge) direkt auf die Südumgehung Neutraubling geführt wird.

In der jahrelangen Planung hatte sich der Stadtrat bereits mehrmals mit der Thematik auseinandergesetzt. In dieser Sitzung befasste er sich mit der grundsätzlichen Entscheidung, ob einer Anbindung des Stichs auf die Südumgehung Neutraubling zugestimmt oder sie abgelehnt werden soll. Einzelne Stellungnahmen der Fraktionen wurden vorgetragen und über die verkehrlichen Vor- und Nachteile des Stichs sowie dessen Bedeutung und Belastung für die Stadt Neutraubling und ihre Bürger diskutiert. Eine weiträumige Umfahrung des Raumes Neutraubling/Obertraubling, ein Ausbau der St2145 oder eine Anbindung des Stichs als Unterführung wurden als Lösungsansätze erörtert.

Schlussendlich entschied sich der Stadtrat einstimmig dazu, eine Anbindung des Stichs auf die Südumgehung Neutraubling und den damit verbundenen Mehrverkehr abzulehnen. Wenn eine überzeugende Alternative aufgezeigt wird, will der Stadtrat erneut darüber befinden.


Zustimmung für Vorbescheid des Neubaus eines Einfamilienwohnhauses mit Einliegerwohnung und Osteopathiepraxis

Die Antragsteller beantragten den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Einliegerwohnung und Osteopathiepraxis auf den Parzellen 17-19 im Baugebiet „Am Kleinfeld“, Schneewittchenweg. Die Parzellen waren ursprünglich für die Errichtung von drei Reihenhäusern vorgesehen. Geplant ist nun der Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit einer Hauptwohnfläche im 1. und 2. Obergeschoss. Im Erdgeschoss soll eine Einliegerwohnung sowie eine Osteopathiepraxis errichtet werden.

Der Stadtrat entschied sich mehrheitlich dafür, dass für den Antrag auf Vorbescheid die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens und die Zustimmung der erforderlichen Befreiungen in Aussicht gestellt werden.


 

 

Kategorien: Rathaus